Was ist Guarana?

Guarana Dona Flor wird aus sorgfältig ausgewählten, in der Sonne getrockneten Guaranasamen hergestellt, die aus der Region von Maués im brasilianischen Amazonasgebiet kommen.

Das Produkt ist in der Schweiz anerkannt und wird seit über 10 Jahren in den Apotheken verkauft. Das in Guarana Dona Flor enthaltene Koffein wird vom Körper weniger rasch aufgenommen als das des Kaffees. Seine Wirkungen halten daher länger an. (mehrere Stunden)

Das Amazonasgebiet

«Wenn das Lärmen der Menschen und ihrer Maschinen sich legt, kommt die Stimme der Natur zu Wort!»
Konrad Guenther, Naturforscher


Der immense Regenwald des Amazonasgebiets bedeckt zwei Fünftel Südamerikas beidseits des Äquators. Er wird geteilt durch den grössten Fluss der Welt, dem Amazonas, und ist von einem Netz von rund 1'100 Wasserläufen durchzogen. Diese riesige Fläche von 4 Millionen Quadratkilometern wird im Westen von den Gipfeln der Anden, im Norden durch den Guayana-Schild und im Süden durch den brasilianischen Schild eingegrenzt. Mitten im brasilianischen Amazonasgebiet, in Maués (Provinz von Para) werden die GUARANA-Samen seit Jahrhunderten von Jahren angebaut. Seit dem 16. Jahrhundert – als man die Eigenschaften des GUARANA entdeckte – hat die exotische Welt des Amazonasbeckens auf Erforscher, Bukaniere und europäische Händler wie ein Magnet gewirkt. 

Die weit abgelegene Welt Amazoniens fasziniert die Fremden seit Jahrhunderten: Sie ist sagenumwittert, sie zieht Eroberer, Abenteurer, Erforscher und Wissenschaftler aller Art an.Alle sind wissbegierig, neugierig, mutig oder tollkühn, von Christoph Kolumbus,der vor einem halben Jahrtausend die Mündungdes Orinokostromes entdeckte, bis in unsere Tage : Botaniker, Biologen, Zoologen, Anthropologen und andere, weniger selbstlose Subjekte, nämlich Glücksritter aller Schattierungen. Amazonien ist eine der Flecken auf dieser Erde, aus dem ein Botaniker noch heute mit 20 bis 30 unbekannten Pflanzen zurückkommen kann. Ohne Zweifel ist es der letzte Ort auf Erden, der immer noch eine solche Anziehungskraft ausübt.

Die Legende

Einer Legende der Tupi-Indiander zufolge soll die Pflanze GUARANA aus den Augen eines Zaubererkindes gesprossen sein, das von einem Dämon getötet worden war. Aus den Augen des toten und begrabenen Kindes, das mit den Tränen des ganzen Stammes benetzt wurde, wuchs eine Pflanze, deren reifen Früchte einem schwarzen Augenpaar änlich sehen, welche die Indianer mit Energie erfüllen. Die Maués-Indianer vermeinten im GUARANA ein verwunschenes Geschenk der Götter zu sehen.

Geheimnisvolle GUARANA

1669 zog Pater Felippe Betteford, ein jesuitischer Superior in Amazonien, durch eine Gegend in diesem Gebiet, die Mundurucânia genannt wurde und von Andiràas-Mandurucas- und Maués-Indianern bewohnt war. Er beobachtete, wie die Indianer die Samen einer Frucht namens GUARANA sammelten und sie als Arznei und Nahrungsmittel verwendeten. Die Früchte wurden getrocknet, die Samen enthülst, zerstossen und daraus ein Teig zubereitet, der zu Kugeln und Stengeln geformt wurde. Die Indianer hatten die Gewohnheit, diese Kugeln und Stengel an der knochigen Zunge des Piracuru, eines im Amazonasbecken reichlich vorhandenen Fisches, zu reiben. 
 

Sie machten sehr häufig davon Gebrauch, und zwar in der Dosis von zwei Teelöffeln, die in etwas Wasser aufgelöst wurden. Sie nahmen dieses Pulver besonders dann ein, wenn sie auf den Fischfang oder auf die Jagd gingen. Sie behaupteten, dieses Getränk verleihe ihnen grosse Vitalität, lindere das Hungergefühlt und schütze sie vor Fieber und Muskelschmerzen.

Jeder Jäger oder Krieger trugt stets etwas GUARANA bei sich, um ein wenig davon abzureiben, in Wasser aufzulösen und zu trinken, wenn er Erholung brauchte. Die Mudurucânia-Indianer waren stark, langlebig und hatten grosse Familien. Diese drei Eigenschaften wurden dem GUARANA zugeschrieben, den sie regelmässig einnahmen. Erst 1816 wurde der GUARANA vom Arzt Charles-Louis Cadet de Gassicourt, einem Mann von grossen politischen Ansehen, der eine traditionelle Apotheke besass, in Frankreich eingeführt. Er wurde in den Pharmakopöen der wichtigsten europäischen Länder aufgenommen. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts reisten Humboldt und Bonpland in den Äquatorregionen Südamerikas umher und lernten den GUARANA kennen. Sie fanden ihn in Venezuela, an den schattigen Ufern des Orinoko, unweit der Stadt Sao Fernando de Atabapo. 1824 erschien seine von Kunth vorgenommene Beschreibung in der berühmten Sammlung der botanischen Entdeckungen, die diesen beiden Forschern zu verdanken waren. Die wertvolle Liane wurde darin unter dem Artnamen Cupana, der Gattung Paullinia, der Familie der Sapindaceae, beschrieben.

Die erste Analyse wurde 1826 von Theodor von Martius, dem Bruder des berühmten deutschen Reisenden und Naturforschers Karl Friedrich Philipp von Martius veröffentlicht. Dieser vermutete, es handle sich dabei um eine Art Lebenselixir. Weitere Studien folgten. Unter anderem 1861 von Alfred Fournier, einem französischen Arzt, 1866 von Theodor Peckolt, 1877 vom Chemiker Greene und 1910 und 1922 von Nierenstein. Schliesslich war es ein brasilianischer Chemiker, der viele Jahre am Pasteur Institut in Paris gearbeitet hatte – Paolo E. de Berredo Carneiro – der 1931 an der Sorbonne eine Doktorarbeit darüber schrieb.

Ökologie

«Das Wort Ökologie bedeutet einfach, dass man sich bewusst wird, dass die Eingeborenen menschliche Wesen sind. Man denke an all die Stämme in Südamerika, die man tötet, um Staudämme zu errichten oder Goldminen zu graben. Man hat ihre Wälder vernichtet. Jetzt gibt es Krankenhäuser, doch diese Leute pflegten sich früher mit ihren Pflanzen.» - Ella Maillart in Le Nouveau Quotidien.

Der GUARANA wird in der Gegend von Maués, längs des Flusses Satares von Indianern nach alten Traditionen angebaut. Die Anbaumethoden wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Die Eingeborenen bebauen ein Stück Land, ohne den Regenwald zu roden, um die natürliche Umgebung, die Tier- und Pflanzenwelt und das richtige Mikroklima beizubehalten. Der GUARANA bildet eine unschätzbare Einnahmequelle für die Indianer. Diese Anbauform ist unbedingt zu schützen, um den Eigeborenen und ihren Kindern eine wirschaftliche Zukunft und eine Lebensgrundlage zu gewährleisten.
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